Senf-Fußbad: Gut bei Kopfschmerzen, Migräne, Erkältung und Sinusitis

Senfmehl wirkt stark durchblutungsfördernd. Als Fussbad hat es antibakterielle, immun-modellierende Effekte. Es kann bei beginnenden Kopfschmerzen oder Migräne, einer beginnenden Erkältung oder einer Nasennebenhöhlenentzündung eingesetzt werden.

Besorgen sie sich Senfmehl vom Schwarzen Senf (Semen Sinapis) aus der Apotheke. Beim Umgang mit Senfmehl ist Vorsicht geboten.  Es darf niemals - auch nicht in den feinsten Spuren - in die Augen geraten! Sobald das Senfmehl mit Wasser in Berührung kommt, entstehen ätzende Gase, die brennend auf die Augen und die Lungen wirken können. Senfmehl wirkt auch stark hautreizend und darf darum bei Wunden an den Füssen, bei Rissen oder Blasen nicht benutzt werden.

Die Senfglykoside des Senfmehls haben diese reizende, aber zugleich auch heilende Wirkung. Es hilft nicht nur lokal wie beim Fussbad an den Füssen, sondern auch an ganz anderen Körperstellen: z.B im Kopfbereich - bei anfangenden Kopfschmerzen oder beginnender Migräne, Erkältung oder in den Nasennebenhöhlen (Sinusitis).

 

Anwendung: Senfmehl Fussbad

Wer unter chronisch kalten Füssen oder an einem gestörten Kreislauf leidet, der sollte es einmal mit einem Senf-Fussbad versuchen. In Kombination mit einem basischen Badesalz erzielt man zusätzlich eine entgiftende Wirkung und geniesst wohlduftende Entspannung über die Nase. Wählen sie ihren persönlichen Duft, der ihnen gut tut!

 

Senfpflaster / Senfumschlag

 Dieser Senfbrei sollte unbedingt vor jeder Behandlung frisch zubereitet werden.

 

Magen und Darm

Die medizinische Forschung hat herausgefunden, dass Senf nicht nur die Produktion von Verdauungssekreten im Magen und Darm günstig beeinflusst und die Darmbewegungen anregt, sondern dass er auch auf den Blutdruck regulierend wirkt. Ausserdem hat er antibakterielle Eigenschaften und wirkt entzündungshemmend.

Wie kommt diese Wirkung zustande?
Der Wirkstoff ist das Senföl, das nicht nur heilende Wirkung hat, sondern auch für den scharfen Geschmack des Senfes verantwortlich ist. Dieses Senföl bildet sich allerdings erst in einem chemischen Prozess, der in Gang kommt, wenn das Senfmehl mit Wasser vermischt wird. In diesem ätherischen Öl ist es wiederum das Glykosid Sinalbin, das die heilende Wirkung und den scharfen Geschmack bewirkt.

Wenn Sie z.B. ein paar Senfkörner zerkauen, bildet sich durch Vermischung des Senfes mit dem Speichel das scharfe Senföl, dass sich durch seinen scharfen Geschmack verrät. Dieser Umwandlungsprozess wird durch ein Enzym bewirkt, das ebenfalls im Senfkorn enthalten ist und durch Wasser aktiviert wird.

Doch auch die mechanische Wirkung hat positive Effekte auf den Verdauungsprozess. Morgens ein Teelöffel Senfkörner mit etwas Wasser hinunterspülen hat eine darmreinigende und entgiftende Wirkung.