Bannflüche von Kaiser Justinian und die kirchliche Verfluchung des Origenes

Veröffentlicht: Mittwoch, 01. Juli 2026

Meilenstein des mörderischen Macht-Aufstiegs der Vatikankirche und verhängnisvolle Weichenstellung für das Abendland

kaiser justinian

Statue von Justinian I. in Skopje / Ramon Karolan / Pexels

 

Was wäre im Abendland geschehen, wenn Kaiser Justinian (482-565) nicht der katholischen Machtkirche erlegen wäre, die den Weisheitslehrer Origenes verfluchen liess? Origenes wusste noch um die Möglichkeit der Reinkarnation der menschlichen Seele und um das Gesetz von Saat und Ernte, doch unter Kaiser Justinian ließ die Romkirche ihn und die von ihm vertretene urchristliche Lehre von der "Präexistenz der Seele" (also der Existenz der Seele in den jenseitigen Welten, die dann bei der Geburt eines Menschen in diesen Körper inkarnieren kann) verfluchen; ebenfalls das Wissen darum, dass einst alle Seelen und beseelten Menschen – wenn auch unter Umständen erst nach Äonen – wieder in die ewige Heimat, die einst reine und gute Schöpfung Gottes, zurück kehren können.

Kosmisches Gesetz von Saat und Ernte

Wer das kosmische Gesetz von Saat und Ernte kennt, weiss, dass jede negative Handlung (= Saat) eine entsprechende negative Folge haben wird, wenn auch nicht sofort, aber dafür präzise. Und er weiss, dass jedes Geschehnis auf entsprechende Ursachen zurück geht, die in diesem Leben oder in früheren Inkarnationen gesetzt worden sind. Wie viele Kriege wären nicht geführt worden? Wie viele Morde und Selbstmorde wären unterblieben? Wie viele Rachehandlungen und Bösartigkeiten rechtzeitig erkannt und bereinigt?
Eine Folge der fortgesetzten Pervertierung christlicher Lehren unter den Kaisern Konstantin und Justinian ist auch die Entstehung des Islam.


Einige der Bannflüche von Kaiser Justinian lauten...

 

Quelle: Der Theologe Nr. 103, aktualisiert am 15.7.2022