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Ballaststoffe

Ballaststoffe

Ballaststoffe (Nahrungsfasern) sind fast nur in gesunden Nahrungsmitteln zu finden, und unterstützen die Verdauung, den Kreislauf und helfen mit, dass wir gesund bleiben. Sie wirken sich positiv auf den Stoffwechsel, die Verdauungsorgane und regulieren u.a. den Blutzucker.

Auch auf die Senkung des Cholesterinspiegels haben Ballaststoffe einen messbaren Einfluss. Sie sind in jedem Fall eine wertvolle Unterstützung für unsere Gesundheit und sollte ein wichtiger Teil unserer täglichen Nahrung sein.

Was Ballaststoffe wirklich unserem Körper Gutes tun, wurde erst 1981durch die aufwühlende Hypothese der beiden Tropenmedizinern Denis Burkitt und Hugh Trowell aufgestellt. Sie stellten fest, dass viele Zivilisationskrankheiten wie, Verstopfung, Dickdarmkrebs und koronare Herzkrankheiten auf den Mangel an Ballaststoffen zurückzuführen sind.

Was sind Ballaststoffe?
Das sind pflanzliche Bestandteile, die weder im Magen noch im Darm abgebaut, verdaut werden können und mit dem Stuhl ausgeschieden werden, was die positive Wirkung beinhaltet.Faserreiche Nahrungsmittel müssen intensiver zerkaut werden, bevor wir sich schlucken können, was wiederum den Speichelfluss anregt und dadurch die Verdauung unterstützt....denn.....gut eingespeichelte Nahrung neutralisiert überschüssige Magensäure, bleiben dadurch länger im Magen liegen was zur Folge hat, dass die Nährstoffverfügbarkeit verlangsamt wird. Somit steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an und wir fühlen uns länger satt. Der Darm dankt es ihnen zweifach, indem Ballaststoffe Wasser binden bilden sie ein grösseres Stuhlvolumen und bessere Konsistenz. So wird der Stoffwechsel vereinfacht und ermöglicht uns einen regelmässigen, beschwerdefreien Stuhlgang. Zudem dienen sie als wertvolle Nahrung unserer Darmbakterien und tragen so zu einer gesunden, aktiven Darmflora bei, die mithelfen, unerwünschte Darmbesucher auch grad mit aus dem Körper zu transportieren.
Der Nachteil verdauungsgeschwächter Menschen ist die längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt der Ballaststoffe. Mikroben machen sich hier gerne breit, was zu Blähungen und Bildung von Gasen führen kann.

Hier eine Auswahl nahrungsfaserreicher Lebensmittel: mit pro 100gr essbarem Anteil

Weizenkleie 45 gr Sojaschrot 28 gr
Leinsamen 27 gr Schwarzwurzel 18 gr
Popcorn 15 gr Mandeln 13 gr
Kokosmakronen 13 gr Haferflocken 11 gr
Johannisbeeren 8 gr Vollkornbrot 7 gr
Dunkle Schokolade 7 gr Erbsen gekocht 7 gr

 

Wasserlösliche Ballaststoffe wie Pektin, Guar, Betaglucan oder Psyllin bilden mit Wasserkontakt eine Art Gel. Sie helfen dadurch bei Durchfall, da sie den zu weichen Stuhl gelieren und wirken positiv auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Diese Stoffe sind z.B. in Äpfeln, Bananen und Haferkleie zu finden.

Wasserunlösliche Ballaststoffe, wie Zellulose und Lignin können bis zu 60 Milliliter Wasser pro Gramm binden. Sie sind v.a. in Blattgemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten zu finden Das Stuhlvolumen vergrössert sich und regt dadurch die Verdauung an. Legt man vermehrt Gewicht auf solche Nahrungsfasern, ist es sehr wichtig, genügend Flüssigkeit einzunehmen, da das Quellverhalten zunimmt um eine Darmverstopfung zu verhindern.

 

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt täglich 30 Gramm Ballaststoffe über die Nahrung aufzunehmen. Die besten Nahrungsfaser-Lieferanten sind Gemüse, Früchte und Vollkornprodukte in Bio-Qualität, die sie am besten auf lokalen Märkten einkaufen.

Je industrieller ein Nahrungsmittel verarbeitet ist, desto weniger Wirkstoffe sind darin enthalten – das gilt auch für Nahrungsfasern